Seit vielen Jahren lade ich Menschen ein, mit mir gemeinsam zu erforschen und in dem zu ruhen, was jeder von uns in Wirklichkeit ist, um in diesem Bewusstsein das Leben voll und ganz genießen zu können.
Alle wollen wir glücklich sein und sind bereit, eine Menge dafür zu tun. Doch um glücklich zu sein, brauchen wir nichts zu tun. Das Einzige, was dem Glücklichsein im Wege steht, sind unsere Vorstellungen, wie das Glück aussehen könnte und was genau uns glücklich machen könnte.
Das Glück wird gewöhnlich in der Zukunft gesucht. Doch es ist nur jetzt zu erfahren. Jetzt. In diesem Moment.
Meistens erfahren wir den Moment in der Form, dass wir ihn bewerten und beurteilen, ihn für nicht gut genug halten und auf einen besseren in der Zukunft warten. Es gibt jedoch auch die Möglichkeit, den Moment so zu erfahren, wie er tatsächlich ist. Das gelingt, wenn wir die Welt anschauen mit den Augen eines neugeborenen Kindes, das nichts weiß von dem, was die anderen wissen, das nicht weiß, dass ein Raum ein Raum ist, ein Stuhl ein Stuhl und das, was hier sitzt und liest, ein „Ich“.
Wir können den Moment erfahren, wie er in Wirklichkeit ist, wenn wir einfach nur schauen und staunen über das, was da ist. Und auf einmal tritt etwas in den Vordergrund, das stiller, friedlicher, lieblicher, perfekter, präsenter und absoluter ist, als es in Worten beschrieben werden könnte. Etwas hält an. Die Sehnsucht hört auf. Die Suche hört auf. Das Leben wird voll.
Es ist ganz einfach. Keine Technik ist dazu notwendig, keine Übung, keine Hingabe. Es geschieht. Einfach so.
Manche nennen mich einen Lehrer, einen Weisen oder einen „Erwachten“. Der menschliche Verstand benennt immer alles und nennt den einen erleuchtet und den anderen nicht erleuchtet. Es sind Benennungen, die nicht stimmen. Ich bin wie alle anderen auch, habe im Unterschied zu den meisten Menschen nur sehr viel mehr Zeit darin investiert zu untersuchen, wer ich wirklich bin. Ich habe das Glück gehabt, lange Zeit mit einem Weisen
zusammen gewesen zu sein und irgendwann erkannt zu haben, dass es nur eine Idee war,
irgendwo ankommen zu können, um endlich Glückseligkeit, Frieden oder Erleuchtung zu
finden. Wir kommen nie irgendwo an. Wir sind immer hier. Hier ist die „neue spirituelle
Dimension” – nicht irgendwann und irgendwo.
Ich kann kaum Antworten geben auf die
Fragen, die die Menschen bewegen, die zu den Treffen mit mir kommen, aber ich kann Fragen stellen, die dabei helfen können, die Antworten selbst zu finden. Ich kann Menschen dazu
ermutigen, ihre Probleme und ihre Gefühle
anzuschauen. Ganz neu. Ganz frisch. Ohne sie sofort in eine Schublade zu packen. Ohne
sofort nach einer Patentlösung zu suchen. Ich kann Menschen zeigen, wie sie sich mit Druck und Anspannung das Leben erschweren. Ich kann ihnen zeigen, wie leicht es sich anfühlt, einfach nur hier zu sein. Und wie einfach das sein kann. Das Hiersein.

Worte können schnell missverstanden werden, weil jeder sie interpretiert von dem Punkt aus, an dem er gerade ist. Darum ist es gut, meine Worte nicht zu ernst zu nehmen. Sie weisen nur auf etwas hin. Sie weisen hin auf das, was zwischen den Worten ist, auf das, was man nicht verstehen, sondern nur erfahren kann.
Alle Lehrer versuchen, mit dem Finger den Mond zu zeigen. Wenn man am Finger hängen bleibt, sieht man den Mond natürlich nicht. Wenn wir den Mond allein nicht sehen können, ist es schön, wenn er uns gezeigt wird. Der Mond steht hier als Synonym für die neue spirituelle Dimension.
Über die neue Dimension kann ich nichts Neues sagen. Du weißt alles selbst. Doch du hast vieles vergessen und ich möchte Dich erinnern. Ich möchte etwas aufwecken in dir. Etwas Wunderschönes: die reine Lust am Dasein aus der Erkenntnis heraus, dass du nichts brauchst, weil es nichts gibt, das von dir getrennt ist. Alles ist in dir. In dem Moment, in dem wir das wissen, ist jede Sehnsucht erfüllt. Jede.


www.gaia-satsang.com